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Ein höchst subjektiver Kommentar

Was sah da alles noch schön aus: vor fast einem halben Jahr präsentierte Huawei stolz die Huawei-Watch auf dem MWC15. Nun sind einige Monate ins Land gegangen, LG, Asus, Sony und vor allem Motorola platzierten ihre Wearables, nur die Huawei Watch blieb ein stetes Phantom am Markt.

Dabei sind die bislang veröffentlichten Specs sehr verführerisch:

- Kaltgeformter Edelstahl

- Echtleder und Edelstahlarmbänder

- 18 mm Stegbreite genormt

- AMOLED Display, 400 x 40 Pixel

- Sapphire Glas

Download offizielles Datenblatt

Ich kaufte mir bereits im letzten Herbst die Motorola moto 360. Im Grunde ein sehr hübsches Ding, allerdings lässt der Hersteller seine Kunden in Europa im Stich. Zunächst wurden die Test-Seiten und Publikationen mit einem Modell mit sehr schickem, weichem Lederarmband bestückt. Nach der europäischen Auslieferung gab es die große Enttäuschung, es war ein hässliches, starres, mausgraues Lederarmband installiert. Ein Grund die Uhr zurückzugeben? Na klar, aber nur theoretisch, denn die Verfügbarkeit am europäischen Markt war die ersten Monate nur für Schnellklicker und nur im Internet gegeben. Wer gar ein Metallarmband an der Uhr haben möchte, war anfangs auf Eigen-Importe zu horrenden Preisen angewiesen, einzeln lässt sich das Original-Armband bis heute nicht in Europa erwerben. Kein Problem, wozu gibt es Uhrmacher mit Stahl-Armbändern? Gute Idee, aber weit gefehlt. Die Armbandaufnahme der moto 360 weist eine Besonderheit in Form einer Kerbe auf, nur Spezialkonstruktionen passen. Apropo Konstruktion: der rückwärtige Deckel der moto 360 ist eine offensichtliche Fehlkonstruktion und bricht sehr leicht, wenn die Uhr an etwas dünneren Armen zum tragen kommt.

Dies nur ein kleiner Auszug an Unannehmlichkeiten, die Käufer dieser Uhr erwarten. Ich mag das Prinzip des verlängerten Handys am Arm dennoch sehr, letztlich ist eine Uhr aber für mich vor allem ein Designstück, bei dem ich mich gern zudem an der Wertigkeit erfreue. Deshalb fallen Lösungen wie die LG Watch R, die für mich ausschaut wie die Reinkarnation der ersten Timex-Uhren oder diese rechteckigen Dinger, die wirken wie ein kleines Smartphone am Handgelenk, von vornherein nicht akzeptabel.

 

 

Nein, die Huawei-Watch macht mich an. Ich hatte Gelegenheit, schon mal rudimentär und sehr flüchtig daran rumzufingern und kann bestätigen: das ist im Vergleich mit der Konkurrenz eine andere Welt bei der Materialanmutung. Warum jetzt keine Worte zur Technik, die vielerorts schon als veraltert zum Verkaufsstart angeprangert wird? Wer schon ein Wearable trägt, wird bestätigen, dass der neueste Prozessor hier im Gegensatz zum Smartphone nur eine ganz untergeordnete Rolle spielt.

Wie schaut das nun mit der Verfügbarkeit aus? Es gibt tatsächlich so etwas wie eine erste so einigermaßen offizielle Ankündigung. Huaweis CEO Richard Yu kündigt in der Wirtschaftswoche im Rahmen eines interessanten Interviews den Deutschland-Launch im September 2015 zu  Preis von UVP 399 Euro an.

Ich würde mich freuen.

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