Anmeldung  

   

thumb 113 21

   

   

 

 

 

 

 

 

Technische Daten

Was verbirgt sich für eine Technik unter den erlesenen, perfekt zusammengefügten Materialien? Fangen wir direkt unter dem Gorilla Glass 3 an:

Das Display
Der mit 5,2 Zoll Diagonale klassenübliche Bildschirm arbeitet nach dem In-Plane-Switching (IPS)-Prinzip, bei der die Elektroden nebeneinander in einer Ebene parallel zur Display-Oberfläche angeordnet sind. Liegt Spannung an, drehen sich die Moleküle in der Bildschirmebene und vermeiden die für z.B. TN-Displays typische Schraubenform und damit weitgehend eine Blickwinkelabhängigkeit. Wie bei Spitzenphones üblich, ist das Panel direkt mit dem Glas verbunden (IPS-NEO), was eine kompakte Bauform ermöglicht. IPS-Panel arbeiten passiv und werden von den Seiten über Lichtleiter über LEDs mit Helligkeit versorgt. Die hohe Güte und das IPS-Prinzip ermöglichen mit 0,229 cd/m2 dennoch ein tiefes Schwarz.

Die Auflösung beträgt 1080 x 1920 Pixel, also Full-HD mit 424 ppi Pixeldichte. Es gibt Displays mit höherer Auflösung wie z.B. die Samsung S6-Linie, effektiv setzt aber das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges hier Grenzen, ein Unterschied ist selbst im direkten A-B Vergleich kaum sichtbar. Der Prozessor dagegen hat mit einem Full-HD Display ein leichteres Spiel und der Stromverbrauch ist geringer.

Wir haben es uns nicht nehmen lassen und einige Display-Parameter mit Burosch-Testbildern und dem Eye One Pro Spektroradiometer von Xrite nachgemessen. Die maximale Helligkeit von 511 cd/m2  ermöglicht selbst im Freien bei hellem Sonnenlicht noch die Ablesbarkeit, dazu überzeugt ein für ein Smartphone-Display sehr hoher Kontrastwert von 1534 : 1. Der D65 Farbpunkt wird mit 6630 Kelvin annähernd getroffen, als absolut farbneutral gelten 6503 Kelvin. Der Hersteller hat der Verlockung von überdrehten Farben, die auf den ersten Blick gerade bei Smartphone-Bildschirmen attraktiv wirken, widerstanden und ermöglicht dem IPS-Panel mit natürlichen Farben zu überzeugen.

Wie kratzfest ist das Gorilla Glass 3? Ein Test mit einem Cuttermesser und natürlich vorher entfernter Schutzfolie:

Der Chipsatz
Die CPU-Schmiede HiSilicon gehört zum Huawei-Konzern, von daher ist es naheliegend, sich einen Chipsatz im Maßanzug zum Handy schneiden zu lassen. Der Kirin 930 Octa-Core 64Bit-Prozessor ist in  ARMv8-A-Mikroarchitektur big.LITTLE Architektur ausgeführt. Jeweils vier Cortex-A57 Kerne mit 2.0 bzw. 1,5 GHz kümmern sich um den Antrieb. Je nach Bedarf werden die einzelnen Kerne zugeschaltet und dabei nur so viel Energie verbraucht wie unbedingt nötig.  Der Grafikprozessor ist eine bewährte Mali T628 von ARM, hier hätte es für Benchmark-Liebhaber durchaus etwas mehr sein dürfen, obwohl das momentan in der Praxis mit einem FHD-Display keine Rolle spielt.

Die CPU darf mit satten 3 GB RAM spielen, der Arbeitsspeicher ist in der Grundversion nur 16 GB groß, allerdings kann er durch eine schnelle SD-Karte mit mindestens Class 10 um bis zu 128 GB effektiv erweitert werden - wir führen das im Kapitel Handling weiter aus.


Die Kameras
Da wir diesem Thema ein eigenes Kapitel widmen, hier nur kurz und knapp die Eckdaten:

Die Front-Kamera darf auf satte 8MP zurückgreifen, scharfen Selfies dürfte also nichts im Wege stehen, zudem steht mit "Groufie" eine Art Selfie-Panorama zur Verfügung. Die Blende ist mit f2,4 lichtfreundlich.

Das Sahnestück ist auf der anderen Seite bündig verbaut. Ein 13 MP Sensor aus dem Hause Sony und ein aufwändiges, viellinsiges Objektiv mit optischem Bildstabilisator und f2.0 versprechen scharfe Fotos in jeder Lichtsituation. Der Stabilisator  gleicht Verwacklungen bis zu 1,2 Grad aus, immerhin das Doppelte dessen, was das iPhone Plus mit 0,6 Grad ausgleichen kann. Reicht das Licht dann doch nicht aus, darf ein LED-Doppelblitz zugeschaltet werden, der mit unterschiedlichen Farbtemperaturen leuchten kann und sich so optimal den Farbverhältnissen anpasst.

Der Akku

Reichen 2650 mAH für ein Super-Smartphone? Die Antwort ist weniger technisch, mehr pragmatisch: ja sie reichen. Während des ausgiebigen Testbetriebes kamen wir immer mit Reserve gut über einen Tag, im täglichen intensiven Gebrauch über 1,5 Tage, manchmal sogar 2 Tage.

     

   

   

hi2

   
© Huawei-Info