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Einen Tag vor dem MWC in Barcelona betrat Huawei fremden Boden: ein 2 in 1 Notebook mit Windows 10 erblickte die Welt. Anlässlich eines Besuches bei Huawei in Düsseldorf hatten wir die Gelegenheit, das Gerät etwas ausführlicher zu untersuchen.

Zunächst ein Rundgang um das elegante Device:

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Im Grunde handelt es sich beim Matebook um ein Tablett mit einer Tastatur-Hülle. Das Tablett selbst ist - wie die neuesten Spitzen-Smartphones von Huawei - aus einem Alu-One-Block gefräst, mit 6,9 mm sehr dünn und noch dazu mit 640 Gramm überaus leicht, vor allem wenn man das doch anständig große 12 Zoll IPS-Display dabei bedenkt.

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So hat es Huawei geschafft, trotz praktischem Rand rund um das Display - irgendwie möchte so ein Tablett solo auch festgehalten werden - ein Display-Gehäuse-Verhältnis von 83,5% zustande zu bringen. Das Display löst mit 2160 x 1440 Pixeln sehr hoch auf. Damit das Gerät ohne Netzversorgung entsprechend durchhält, ist ein Akku mit 4.430 mAh verbaut. Wie lange das Matebook damit durchhält, konnten wir bei dem kurzen Test nicht feststellen, Huawei gibt 10 Stunden an, per Schnellaufladung ist der Akku in zwei Stunden wieder voll. Wohl aber das herausragende Handling des Tabletts, welches von der wertigen Haptik einem Mate S oder Mate 8 nicht nachsteht. Alle Tasten haben einen gut definierten Druckpunkt. Der Touchscreen reagiert sehr empfindlich und zielgenau, was bei einem Windows-Tablett durchaus hervorzuheben ist. Dabei wirken die Farben sehr natürlich, das Display ist hell und der Bildeindruck nimmt dank hochwertiger IPS-Technik von der Seite kaum ab.

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Ein wenig zwiespältig sehen wir die Tastaturhülle. Einerseits sorgt sie für eine sehr dünne Verpackung, das Gerät wirkt zusammengefaltet wirklich wie ein reines Tablett. Andererseits ist die Chiclet-Tastatur im ausgefalteten Zustand leicht abschüssig, was dem Tippkomfort zwar entgegenkommt, auf der anderen Seite aber zu einem leichten Durchbiegen der Tastatur beim Tippen führen kann. Die linke Seite des Tabletts beherbergt ein weiteres Mikrofon und die Aufnahme eines Headsets. Das Tablett lässt sich dank sehr starkem Magnet zuverlässig blind arretieren.

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Die rechte Seite ist weitaus interessanter. So finden wir einen USB-C-Anschluss für das optionale Dock, die Laut- und Leiser-Tasten sowie einen Fingerprint-Sensor.

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Der liegt nicht nur besonders günstig und reagiert so prompt, wie wir das von Huawei-Smartphones kennen, er ist zudem in der Lage, vielfältige Identifizierungsaufgaben zu übernehmen, unter anderem erlaubt er den Windows-Zugang ohne weitere Passworteingabe oder ähnliches. 

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Oben schliesslich sind zwei erstaunlich voluminös klingende Lautsprecher und der Ein-Ausschalter zu finden, in der Mitte sitzt ein drittes Mikro.

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Das zwar optionale, für einen vernünftigen Notebook-Betrieb aber unbedingt benötigte Dock wird über den USB-C 3.0 Anschluß angeschlossen. Dann stehen neben einem Kabelgebundenen LAN-Anschluss, zwei USB 3.0 ...

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... ein VGA und HDMI-Anschluss zur Verfügung.

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Neben dem in elegantes Alu gehüllten Dock befindet sich ein drucksensitiver Pen mit Laserpointer im Lieferumfang, das Zusammenspiel mit dem Touchdisplay funktioniert bei ersten Versuchen hervorragend.

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Angetrieben wird zumindest das angetestete Matebook von einem Intel m5 6Y57 Dual-Kern Skylake Prozessor, der selbstverständlich wie das gesamte Gerät auf Lüfter verzichtet. Er darf mit satten 8 GB Arbeitsspeicher spielen, als Harddisc müssen 256 GB genügen, die zwar auf M2-Basis sehr schnell angebunden aber nicht erweiterbar sind, wenn man von den USB 3.0 Möglichkeiten absieht. Insgesamt haben wir den ersten Eindruck von jederzeit genügend Power zum arbeiten - wenngleich das Tablett natürlich kein Gamer-Paradies darstellt. Aber das soll es ja auch nicht.

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Auf der Tastatur selbst lässt sich intuitiv blind schreiben, die Chiclet-Tasten haben durchaus genügend Hub und eine ausreichende haptische Rückmeldung. Die Tastatur ist wasserfest und - was mich besonders erfreut - dezent beleuchtet. Anders als bei einer Chicony-Tastenanordnung bietet die Chiclet-Tastatur allerdings für Staub und Schmutz optische Angriffspunkte. Das Touchpad reagiert sehr feinfühlig, wirkt dabei ein wenig instabil, was wieder der geringen Dicke geschuldet ist. Vielleicht täte Huawei gut daran, alternativ eine feste, aber dafür dickere Alu-Tastatur mit dann integrierten Schnittstellen anzubieten. Wie bei Convertibles üblich, schaltet das Tablett solo in einen Windows 10 Touchmodus und reduziert kaum merklich, aber Akkueffizient die Leistung.

Das Matebook wird neben der angetesteten Version mit m3, m5 und m7-CPUs angeboten, der Arbeitsspeicher variiert zwischen 128 und 512 GB, die Preise zwischen 799 und satten 1799 Euro - das ist handelsüblich.

Convertibles werden ihre Käufer finden, dafür sind sie einfach zu praktisch. Gerade die Nobelversionen mit Intels m-Prozessoren bieten genug Power für Geräte in Tablett-Größe. Huaweis Matebook ist sicherlich aufgrund seiner typischen Eigenschaften und Besonderheiten einer der besten Vertreter seiner Art, noch dazu überaus wertig und hübsch.

 

 

 

 

 

 

Kommentare   

hfjfghejmrjrft
#1 hfjfghejmrjrft 2017-03-27 18:43
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test convertible
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